Göttliche Pflanzen

 
Viele andere aromatische Pflanzen, vor allem Blüten, werden einer göttlichen
Herkunft zugesprochen.
Das sehen wir bei den blauen Lotus, der Narzisse, der Anemone, Mastix, Eisenkraut
und das von der Inquisition verfolgte Sammeln der Verbena, nicht zu sprechen über
eines der aromareichsten aller Pflanzen, nämlich: Cannabis Sativa L. , das fast alle
Urvölker der Welt, wenn Cannabis da einheimisch war, als göttlich ansahen und
konsumieren.
Bei den Hindu-Religionen nimmt Cannabis eine sehr wichtige Rolle ein. Das selbe
gilt bei der Rastafari-Religion, die aus Ethiopien stammt.
Bei der Cannabispflanze sind  mehr als 140 Verbindungen für den Duft
verantwortlich, der selbst am selben Tag in einer gleichen Blüte sein Aroma
drastisch verändern kann.
Verantwortlich hierfür sind -zig verschiedene Mono-di-Terpene, die leider nur in der
lebenden Blüte wahrgenommen werden können, da alle sehr flüchtig sind.
Die Verwendung von duftenden Substanzen zu okkulten Zwecken finden wir in den
verschiedensten Kulturen  .
Es gibt Erkenntnisse, die selbst viele Tausende von Jahren alt sind, die die
Pflanzen mit den verschiedenen Planeten und astrologischen Konstellationen
verknüpfen.
Im alten und Neuen Testament findet man zahlreiche Hinweise auf Verwendung von
Salben, Räuchergaben und auch Rezepturen für die Verwendung von allerlei
duftenden Substanzen, um im Kontakt mit dem Allmächtigen zu treten oder dazu zu
verhelfen.


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